"Jede*r hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei
teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen."
Artikel 27 der Menschenrechtscharta der Vereinten Nationen.
Im Sinne des Artikel 27 organisieren wir regelmäßig frei zugängliches Kunst und Kultur Angebot, in der malerischen Stadtrand-Natur Wien Stammersdorfs. Wir verstehen Kunst als Menschenrecht und wollen ein nicht kommerzielles Angebot schaffen, dass allen Menschen - unabhängig von Herkunft, Alter, Bildungsgrad oder Einkommen - offen steht.

YES, it's fucking political!

Die
3. Kunstgebung
– politischer Wandertag der
Künste –
Datum: 14.06.2026 / 15:00-19:00
Ort:
Wiener Wanderweg N°5 – Floridsdorf / Stammersdorf [genaue Route tba]
Eintritt
freiwillige Spende - bitte seid großzügig! Ihr unterstützt damit die KünstlerInnen!
Wien ist Kulturstadt. Aber welche Kultur? Zwischen Staatsoper und Burgtheater, Philharmonie und Ballett – das internationale Bild ist klar: "hohe Kunst", klassisch, elitär, oft exklusiv.
Doch Wien hat ein zweites Gesicht. Eine pulsierende, diverse, ungezähmte Subkulturszene, die den politischen Diskurs nicht scheut. Die feministisch, queer, migrantisch, radikal, laut und relevant ist. Diese Szene lebt, kämpft – und spricht.
"YES, it's fucking political!" bringt sie auf
den Weg. Wörtlich.
Wir verlegen die Veranstaltung jenseits der
Donau, in das "Mordor" der Stadt – Floridsdorf &
Stammersdorf – wo Weinkultur auf Widerstand trifft. Zwischen
Heurigen und Hügeln wird die Straße zur Bühne. Der Wanderweg zur
Kunstmeile. Die Wiese zur Agora.
Kunst als Protest. Kunst als Haltung. Kunst als Dialog.
Ob
Spoken Word, Rap, Performance, Clownerie, Beatbox, Chöre, visuelle
Statements oder politische Walk-Acts – es wird sichtbar, spürbar,
laut: Kunst ist politisch.
Und wer sich nicht repräsentiert
fühlt, wird selbst zur Repräsentation.
Mit dieser Kunstgebung wollen wir Türen öffnen, damit die Künstler*innen unserer Zeit sichtbar werden.
Wir glauben an die Wichtigkeit der Diversität, im Kunstsektor genauso wie in der Wirtschaft und generell im Leben. Uns vereint die Bereitschaft für einen Dialog und der Wunsch nach Austausch.
Der Dialog ermöglicht Kritik.
Warum "YES, it's fucking political!"?
Eine Notwendigkeit. Keine Kür.
Wir leben in Zeiten, in denen politische Verrohung wieder
salonfähig wird.
Trump. Orban. Putin. Die Liste ließe sich
fortsetzen.
Was sich wie ein geopolitischer Albtraum anfühlt,
hat längst die Straßen erreicht – auch hier, mitten in Europa.
Während rechtsextreme Parolen zu Popsongs auf Almen und
Partyinseln gebrüllt werden, ist der vorpolitische Raum längst
aufgewärmt:
Mit "Fragen", um die niemand gebeten hat –
außer jenen, die sie zum Geschäftsmodell gemacht haben. Der Ruf
nach "Lösungen" wird lauter – doch es sind keine echten
Fragen, die gestellt werden.
Es sind rhetorische Fallen, deren einziger Zweck ist, rechtes
Gedankengut zu normalisieren.
Und es funktioniert.
Nicht, weil die Bevölkerung so fremdenfeindlich ist.
Sondern
weil die Politik zu oft unfähig war, soziale Probleme mit
sozialpolitischen Maßnahmen zu beantworten.
Die Unfähigkeit,
Perspektiven zu geben – bei Arbeit, Wohnen, Bildung, Pflege – hat
den rechten Diskurs stark gemacht.
Und wer glaubt, man könne
rechte Rhetorik mit ihren eigenen Mitteln schlagen, liegt
falsch.
Denn Rechte sind geübter, skrupelloser, radikaler.
Und
sie haben ein Ziel:
Die Verschiebung dessen, was gesagt werden
darf.
Die Auflösung der Grenze zwischen Sagbarem und
Unsäglichem.
Die Normalisierung von Rassismus, Antisemitismus,
Sexismus.
Und all das passiert auf dem Rücken von Menschen.
Jenen, die
keine Jobperspektiven haben.
Jenen, die von der Teuerung
überrollt werden.
Jenen, die Angst vor der Zukunft haben.
Und
jene, denen dann eingeredet wird: Schuld daran ist die Migration.
Ein
Diskurs, der nur einem nützt: der Rechten.
Wir sagen: Schluss damit.
Wir sagen:
Kunst ist nicht unpolitisch. Kunst hat Haltung.
Und
Haltung ist das Mindeste, was wir einfordern dürfen – in Zeiten
wie diesen.
"YES, it's fucking political!" ist unsere
Antwort.
Ein Aufstand der Vielfalt. Ein Wandertag der
Künste.
Ein Raum für Kritik, Vision und Diskurs.
Weil der
Widerstand gegen rechte Rhetorik nicht auf der Wahlurne endet
–
sondern auf der Straße beginnt.

Plattform der Vielen – Aufruf zur Teilnahme
Im Rahmen der Kunstgebung – YES, it's fucking political! entsteht am
14. Juni 2026 (15:00–19:00, Wien-Stammersdorf) die Plattform der Vielen.
Die Plattform der Vielen ist ein offener Raum für zivilgesellschaftliche, aktivistische, politische und selbstorganisierte Initiativen, die sich präsentieren, vernetzen und mit dem Publikum ins Gespräch kommen möchten.
Auf dem Gelände der Villa.Bunter.Hund stellen wir teilnehmenden Initiativen einen Heurigentisch und eine Bank zur Verfügung – als Infostand, Treffpunkt oder einfach als Ort zum Austausch.
Die Plattform ist Teil der Kunstgebungs-Route und wird von wanderndem Publikum regelmäßig passiert.
Die Teilnahme ist kostenfrei, niederschwellig und bewusst unkompliziert.
Es braucht keinen professionellen Stand – Flyer, Gespräche, Präsenz reichen völlig aus.
Wir freuen uns besonders über Beiträge aus den Bereichen:
Antifaschismus, Feminismus, Queerfeminismus, Migration, Antirassismus, Klima, Soziales, Kultur, Nachbarschaft, Selbstorganisation.
Interesse?
Wenn ihr mit eurer Initiative Teil der Plattform der Vielen sein möchtet oder Fragen habt, meldet euch gerne unter: kunstgeberei@gmail.com
Weiterverbreiten ausdrücklich erwünscht.

HELPING HAND CALL!
Die Kunstgebung wird von der Kunstgeberei organisiert – einem kleinen, selbstverwalteten Kunst- und Kulturverein, der größtenteils ehrenamtlich arbeitet.
Was uns antreibt: Solidarität, politische Kunst und kollektives Handeln im öffentlichen Raum.
Damit die Kunstgebung stattfinden kann, brauchen wir viele Hände:
- Schilder basteln
- Flyer verteilen & Plakate aufhängen (ganz wichtig!)
- beim Auf- und Abbau helfen.
Du brauchst keine Vorerfahrung – nur Lust, Teil eines queer-feministischen, solidarischen Kunstprojekts zu sein.
👉 Melde dich bei uns und werde Teil der Crew.
kunstgeberei@gmail.com
Kunst entsteht gemeinsam.
Vergangene Veranstaltungen
Mehr Informationen & Impressionen findet ihr unter "Archiv"
Am 7.5. und am 8.5.2022 hat das erste Garten.Kunst.Fest in der Villa.Bunter.Hund in Stammersdorf stattgefunden.
Foto-Impressionen findet ihr unter "Archiv"!
DANKE an die großartige Hannah Strobl für die Fotos und an alle, die bei der Eröffnung der Villa.Bunter.Hund dabei waren!

Die "Villa.Bunter.Hund." ist ein Zwischennutzungs-Projekt in den malerischen Stammersdorfer Weinbergen und bietet Workshops, Kunstwandertage, Garten.Kunst.Feste sowie die "kleinste Wohnzimmer Bühne Wiens" an.
[ZUM VILLA.BUNTER.HUND WORKSHOP ANGEBOT]

Du möchtest mitmachen?
Du hast Lust, dich kreativ einzubringen und Teil eines lebendigen Gemeinschaftsprojekts zu werden?
Die Villa.Bunter.Hund öffnet ihre Gartenpforten für Menschen mit Ideen, Energie und Freude an Kultur im Freien!
Wenn du ein Freiluft-taugliches Format verwirklichen möchtest – wie z. B.
🎶 ein kleines Konzert,
🛍️ einen Flohmarkt,
🎭 eine straßenkunsttaugliche Show,
💃 einen Workshop oder
🌞 einen "Tanz durch den Tag" –
dann melde dich gerne bei uns! Von Frühling bis Früh-Herbst gibt es in unserem 3500 m² großen Garten Platz für kreative Experimente und Begegnungen.
💛 Auch für unser eigenes Programm freuen wir uns über Unterstützung – sei es bei der Organisation, beim Aufbau, in der Kommunikation oder einfach als motivierte Mitgestalter*in unserer bunten Kultur-Oase!
📬 Schreib uns einfach eine Mail an kunstgeberei@gmail.com
oder kontaktiere uns via Instagram: @villabunterhund22
Schaut regelmäßig auf FB: Kunstgeberei und IG: villabunterhund22 vorbei, um über aktuelle Programm-Angebote der Villa.Bunter.Hund informiert zu sein!
Mit diesem Video kannst du dir einen Eindruck vom Garten der Villa.Bunter.Hund machen:
Cut/Editing: Miriam Strasser
Mit diesem Video kannst du dir einen Eindruck von der Kunstegbung2021 machen:
Cut/Editing: Miriam Strasser
Stellungnahmen zu den Jahren 2020/21
WHO ARE WE?
Wir
sind Künstler:innen. Was heißt das? Wir versuchen von unserer
Kreativität zu leben. Das ist normalerweise schon kein
Zuckerschlecken, doch im Jahr 2020 wurde uns das geradezu ver-unmöglicht...
Deshalb wurden wir im Mai 2020 aktiv.
Als Gruppe engagierter Künstler:innen und Kulturschaffender haben wir 2020 den ersten politischen Performance Wandertag der Künste, in Kooperation mit den lokalen Heurigen in Stammersdorf, organisiert.
Mit dieser Aktion haben wir damals gezeigt, dass es Konzepte gibt, die Kunst in Zeiten der Pandemie möglich machen. Wir forderten dafür nachhaltige politische Lösungen. Da wir uns nicht zufriedengestellt fühlten, mit dem Umstieg auf "Live-Stream", haben wir auch im Jahr 2021, am 5.Juni,
eine Kunstgebung stattfinden lassen, um Raum zu schaffen für Kunst,
Begegnung und Diskurs!
Kunst ist ein essentielles Medium, um Auseinandersetzung zu ermöglichen- das wurde in den Jahren 2020/21 massiv eingeschränkt.
Deswegen wurden wir aktiv.

Stellungnahmen zu den Jahren 2020/21
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Im Jahr 2021 mit freundlicher Unterstützung von:



